SEO-Leitfaden 2024

SEO-Leitfaden 2024 – häufige Fehler und Best Practices im Überblick

Die Optimierung von Online-Texten für Suchmaschinen wie Google mag für viele Unternehmen eine Herausforderung darstellen. Nicht selten empfiehlt es sich daher, den Rat eines SEO-Profis in Anspruch zu nehmen. Soll die Suchmaschinenoptimierung jedoch zunächst auf eigene Faust erfolgen, liefert dieser SEO-Leitfaden 2024 häufige Fehler und Best Practices, um ein Gefühl für die Thematik zu erlagen und die Sichtbarkeit langfristig zu steigern.

Suchmaschinenoptimierung oder SEO (Search Engine Optimization) zielt darauf ab, die Auffindbarkeit von Webseiteninhalten innerhalb von Suchmaschinen zu verbessern. Hierbei soll die optimale Position in den Suchergebnissen erreicht werden, um organischen Traffic auf die eigene Webseite zu lenken.

SEO-Leitfaden 2024: Mangelnde Keyword-Recherche

Ein häufiger Fehler betrifft die Keyword-Recherche. Die korrekte Verwendung von Keywords stellt einen elementaren Aspekt der Bewertung durch Suchmaschinen dar. Die Aufgabe von Content gestaltenden Personen besteht darin, spezifische Wörter oder ganze Phrasen zu beachten, welche die Zielgruppe auch innerhalb der Suchmaschine angibt.

Unternehmen, die im Vorgang gründlich nach Keywords recherchieren, können die entsprechenden Inhalte an ihre Zielgruppe ausrichten und auf diese Weise ihre Sichtbarkeit in den Suchmaschinen langfristig verstärken. Hierbei empfiehlt es sich, auf Keyword-Recherche-Tools wie Google Keyword Planner, SEMRush oder Ubersuggest zurückzugreifen. Diese können bei der Identifikation relevanter Keywords hilfreich sein und zeigen an, wie wettbewerbsfähig diese sind.

Ein Blick zur Konkurrenz kann sich ebenfalls lohnen. Da diese Maßnahme helfen kann, neue Keywords zu ermitteln und eine Strategie zur Differenzierung der Inhalte auf der eigenen Webseite zu entwickeln.

Werden diese Punkte beachtet, können Unternehmen sicherstellen, dass die eigenen Inhalte relevant für Nutzende sind und es ist wahrscheinlicher, dass diese innerhalb der SERPs sichtbar werden.

SEO-Anleitung 2024 – Suchmaschinen-Grundlagen und Google-Algorithmus

Keyword-Stuffing

Beim Keyword-Stuffing wird genau das Gegenteil des oben genannten Punktes betrieben. Hierbei erfolgt wahrscheinlich auch eine Keyword-Recherche, allerdings werden die Keywords beim Vorgang des „Stuffings“ übermäßig und meist unnatürlich verwendet.

Da sich die Algorithmen der Suchmaschinen in den letzten Jahren zunehmend verbessert hat, können sie eine übermäßige Nutzung von Keywords erkennen und entsprechende Inhalte anschließend herabstufen.

Für Lesende bietet Keyword-Stuffing meist keinen Mehrwert. Tatsächlich wird das Lesen des Textes durch diesen Vorgang nur erschwert. Eine geeignete Keyworddichte sorgt dagegen für erhöhte Qualität und Relevanz. Auf diese Weise werden Lesenden sinnvolle Informationen geliefert, nach denen diese gesucht haben.

Unbeachtete Meta-Informationen

Wie im letzten Beitrag dieser Reihe “SEO-Leitfaden: Bedeutung der technischen SEO” bereits erwähnt wurde, sind Meta-Informationen die Textschnipsel, die Nutzende und auch Suchmaschinen selbst zuerst lesen. Ihnen kann also eine hohe Bedeutung zugesprochen werden. Trotzdem werden sie häufig nicht korrekt implementiert oder gänzlich missachtet.

Qualitativ hochwertige Meta-Titel und Beschreibungen, die das Haupt-Keyword beinhalten können jedoch die Sichtbarkeit einer Seite innerhalb der Suchergebnisse maximieren. Außerdem können diese Nutzende zum Klicken animieren.

SEO-Leitfaden 2024: Missachtung der technischen SEO

Neben der Missachtung der Meta-Informationen ist die mangelnde Berücksichtigung der generellen technischen SEO ein weiterer häufiger Fehler. Hinsichtlich der Crawling- und Indexierungseffizienz ist diese jedoch ein fundamentaler Bestandteil bei der Optimierung einer Webseite und sollte nicht als nebensächlich erachtet werden.

Daher sollte die Ladezeit einer Webseite stets optimiert werden, indem beispielsweise Mediendateien komprimiert und unnötige Plugins oder Skripte entfernt werden. Zudem sollte die Webseite über ein SSL-Zertifikat verfügen, um das Vertrauen von Nutzenden und Suchmaschinen gleichermaßen zu gewinnen. Auch die Verwendung einer XML-Sitemap empfiehlt sich, da diese Suchmaschinen den Vorgang der Indexierung erleichtern kann.

Mangelhafte Benutzererfahrung

Im letzten Teil dieser SEO-Vertiefung wurde ebenfalls auf die Relevanz der Benutzerfreundlichkeit hingewiesen. Die sogenannten Core Web Vitals stellen einen bedeutenden Faktor bei dem Ranking von Suchmaschinen dar und sollten daher innerhalb der SEO-Bemühungen berücksichtigt werden. Eine gute Benutzererfahrung kann nur mit Hilfe von verschiedenen Faktoren erlangt werden.

Zunächst sollte die Ladegeschwindigkeit optimiert werden, da Nutzende meist nicht länger als 4 Sekunden warten. Tools, wie Google PageSpeed Insights können bei der Überprüfung hilfreich sein und wertvolle Empfehlungen liefern, wie die Geschwindigkeit weiter verbessert werden kann.

Content mit echtem Mehrwert für Nutzende

Zudem sollte die eigene Webseite auf hochwertigen Content setzen, der Nutzenden einen Mehrwert bietet. Unternehmen sollten ihre Webseite daher stets durch die Brille eines Nutzenden betrachten und sich fragen, ob die Bedürfnisse der Zielgruppe durch vorhandene Inhalte befriedigt werden.

Auch eine intuitive und klare Navigation der Webseite wird Nutzende eher dazu veranlassen, auf die Webseite zurückzukehren. Das Hauptaugenmerk sollte darauf liegen, dass sie schnell das finden, was sie wirklich suchen, ohne sich auf übermäßig vielen Unterseiten zu verlieren.

Fehlende Mobiloptimierung

Der Großteil der heutigen Suchen erfolgt auf mobilen Endgeräten. Daher sollten Webseiten auf eine mobile Optimierung setzen. Ist diese nicht gegeben, wird sich wahrscheinlich nicht nur die Absprungrate der Nutzenden erhöhen. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Webseite auch von Suchmaschinen herabgestuft wird. Innerhalb einer erfolgreichen SEO-Strategie sollte dieser Aspekt daher nicht fehlen.

Eine mobile Optimierung geht Hand in Hand mit einem responsiven Webdesign. Dieses gewährleistet, dass die entsprechende Webseite auf sämtlichen mobilen Endgeräten ein überzeugendes Design beinhaltet und nicht an der Funktionalität spart.

Das Lesen auf einem kleinen Bildschirm erfordert zudem die Verwendung geeigneter Schriftgrößen und -arten. Auch die Größe der Menüs und Links sollten groß genug sein, um eine einfache Navigation zu gewährleisten.

Duplicate Content

Als Suchmaschine bevorzugt Google vor allem einzigartige Webseiteninhalte. Wird der Inhalt einer anderen Webseite kopiert, ist Google durchaus in der Lage, die zu erkennen und die Seite als Duplikat einzustufen. Eine Herabstufung innerhalb der SERPs kann die Folge sein. Aber auch das Vertrauen der Lesenden kann hierunter leiden.

Plagiate lassen sich am besten vermeiden, indem sich Content gestaltende Personen Zeit für Recherchen nehmen und innerhalb des neuen Textes ihre eigenen Einblicke und Ansichten teilen. Vor allem persönliche Erfahrungen können Lesenden meist einen Mehrwert bieten. Eine Ansicht, die auch Suchmaschinen innerhalb der Bewertung zu schätzen wissen.

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SEO-Leitfaden 2024: Missachtung einer internen Verlinkung

Unter den häufigsten Fehlern schleicht sich leider auch die schlechte oder gar fehlende interne Verlinkung ein. Interne Links oder auch „Hyperlinks“ verweisen auf der eigenen Webseite zu einer anderen Seite derselben Webseite und sind ein ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung. Das liegt daran, dass interne Verlinkungen für eine gewisse Struktur innerhalb der Webseite sorgen. Auch Nutzende profitieren hiervon und sind in der Lage, Informationen auf der Seite deutlich schneller zu finden.

Sobald eine Verlinkung sinnvoll sein könnte, sollte sie eingefügt werden. Wenn innerhalb eines Blogs über ein bestimmtes Produkt geschrieben wird, empfiehlt es sich daher, einen Link zu der entsprechenden Produktseite zu ergänzen. Mit dem richtigen Ankertext kann dafür gesorgt werden, dass die SEO-Strategie einen weiteren Punkt erfüllt und auch Nutzende wieder einen Mehrwert erlangen.

Auf alten Content setzen

Ist der Content vorhanden, sollten sich Webseitenbetreibende nicht zurücklehnen. Wird dieser nicht regelmäßig aktualisiert, wirken Inhalte relativ schnell veraltet oder es mangelt ihnen an Relevanz. Auch innerhalb des Rankings ist dann ein Rückschritt möglich. Relevanz und Aktualität sind jedoch Faktoren, die von Suchmaschinen eher präferiert werden.

Daher sollten die eigenen Inhalte regelmäßig auf ihre Relevanz geprüft und entsprechend aktualisiert werden. Auf diese Weise bleiben diese auch für Lesende nützlich. Veraltete Informationen sollten entfernt und mögliche neue Entwicklungen oder Trends hinzugefügt werden. Auch innerhalb der Keywords können sich neue Trends entwickeln, die entsprechend angepasst werden sollten.

Links sollten ebenfalls einer regelmäßigen Überprüfung unterzogen werden. Existieren diese nicht mehr, sollten sie entfernt und falls möglich mit Verlinkungen zu ähnlichen Content ersetzt werden.

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Fehlendes Monitoring der SEO-Strategie

Unternehmen, die eine erfolgreiche SEO-Strategie verfolgen, werden wissen, dass dies keine einmalige Vornahme ist. Es ist vielmehr ein Prozess, der sich stetig weiterentwickelt. Aus diesem Grund sind umfangreiche Monitoring-Maßnahmen und entsprechende Anpassungen unvermeidbar. Werden diese Maßnahmen nicht umgesetzt, können Webseitenbetreibende nicht sicher sein, ob ihre Mühen von Erfolg gekrönt sind.

Nur mit Hilfe einer fortlaufenden Monitoring-Maßnahme können Unternehmen Verständnis dafür erlangen, was funktioniert und was nicht. Aus diesen Fehlern können sie lernen und ihre Bemühungen anpassen. Dabei ist dieses Maßnahmen-Paket in der Umsetzung viel einfacher, als gedacht.

Hilfreiche Tools für das SEO-Monitoring 2024

Zahlreiche Tools können Unternehmen bei diesen Vorgängen unterstützen. So liefert Google Analytics wertvolle Infos über den Verkehr auf der eigenen Webseite. Unternehmen können neben weiteren Aspekten erfahren, wie viele Personen die Seite besuchen, wie lange sie bleiben und woher sie kommen.

Google Search Console kann wiederum dabei helfen, zu überprüfen, wie gut eine Webseite in den Google-Suchergebnissen abschneidet. Sollte es innerhalb des Indexierungsprozesses zu Problemen kommen, zeigt das Tool diese an.

Sogenannte Rank Tracking Tools liefern zudem Hinweise darauf, wie erfolgreich Unternehmen bei bestimmten Keywords ranken. Hier sind einige der besten Rank-Tracking-Tools 2024: 

  1. Semrush: Bekannt für seine umfassende Funktionalität bietet Semrush neben der Rank-Überwachung auch Funktionen wie Keyword-Recherche, Site-Audits und Backlink-Analyse
  2. Ahrefs: Berühmt für seine umfassenden Analysemöglichkeiten, liefert Ahrefs detaillierte Einblicke in Keyword-Rankings, Backlink-Profile und Wettbewerbsanalysen​ 
  3. SE Ranking: Dieses Tool wird für seine Erschwinglichkeit und umfassenden Funktionen geschätzt, einschließlich Keyword-Überwachung, Wettbewerbsanalyse und umfassender SEO-Berichte
  4. Moz Pro: Bietet Integration mit Google Analytics und umfangreiche Funktionen zur Rank-Überwachung und Keyword-Analyse
  5. AccuRanker: Bekannt für seine Benutzerfreundlichkeit und genaue Daten, unterstützt es mehrere Suchmaschinen und bietet umfassende Berichts- und Integrationsfunktionen​
  6. Nozzle: Ein datenintensives Tool, das Ergebnisse in kurzen Intervallen liefert und eine Vielzahl von Datenpunkten wie Suchvolumen, Social Shares und Inbound-Links verfolgt
  7. Mangools: Ideal für die Verfolgung von Keywords mit geringem Volumen und bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche und genaue Daten​
  8. Keyword.com: Ein kostenloses Tool für die Keyword-Analyse, das grundlegende Rank-Tracking-Funktionen bietet
  9. Serpple: Bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche und genaue Daten zu einem erschwinglichen Preis, ideal für kleine bis mittelgroße Unternehmen​

Diese Tools helfen Unternehmen dabei, ihre SEO-Strategien zu optimieren, indem detaillierte Einblicke in die Leistung der Keywords gegeben werden. Natürlich kann man bei wichtigen Themen auch per Google-Recherche sehen, wo die eigene Seite gerankt ist – das wird auf Dauer aber zu aufwendig.

SEO-Leitfaden 2024 – eine Sache für sich

Eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung (SEO) agiert nicht exakt. Daher sind Fehler möglich. Diese liefern allerdings die Möglichkeit, wie in allen anderen Lebensbereichen auch, aus ihnen zu lernen und Erfahrungen zu sammeln.

Wenn die obengenannte Fehler im Rahmen der SEO-Strategie eines Unternehmens berücksichtigt werden, sind Webseitenbetreibende bereits einen Schritt weiter. Die enthaltenen Best Practices sorgen zudem für eine Verbesserung auf verschiedenen Ebenen und resultieren in einer erhöhten Sichtbarkeit. Letztendlich ist diese maßgeblich für eine gute Lead-Generierung.

SEO-Profis bemühen sich stetig auf neue Trends zu achten und versuchen diese, erfolgreich zu implementieren. Hierbei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass Nutzende sich weiterhin im Mittelpunkt der Strategie befinden. Sämtliche Maßnahmen sollten sich also auf die Bedürfnisse der eigenen Zielgruppe konzentrieren, um auf diese Weise dem Erfolg ein Stück näher zu kommen.

Dies ist der finale Beitrag unserer SEO-Reihe. Wir hoffen, euch hilfreiche Hintergründe und Tipps für euren SEO-Erfolg nähergebracht zu haben. Teilt uns eure Meinungen gerne in den Kommentaren mit. Ihr benötigt SEO-Support? Die SEO-Agentur REGENREICH in Münster ist dafür sehr zu empfehlen. 

Artikelbild: Dall-E; Keywords: SEO-Leitfaden 2024

Über den Autor/die Autorin
Steffi ist Marketingexpertin und leidenschaftliche Bloggerin. Auf Online-Durchstarter schreibt sie über Themen der Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Entwicklungen.

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